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Wartungsarbeiten am 19.09.2017

Bild: neue Hardware für DB0GW

baustelleAm Dienstag, den  19.09.2017 ab ca. 14.15 Uhr werden alle Serverdienste am HAMNET-Standort von DB0GW für ein paar Stunden außer Betrieb genommen. Die komplette Serverhardware wird vollständig durch wesentlich leistungsfähigere ersetzt. Das Betriebssystem wird auf Debian9 umgestellt. Sämtliche Softwarepakete gehen aktualisiert an den Start. Wichtige oder zeitkritische Dienste wie z.B. die vernetzte YacY-Suchmaschine oder der VoIP-Telefonieserver erhalten eigene Serverinstanzen. Sie werden dann künftig über eigene IP-Nummern erreichbar sein. Davon betroffen ist auch unser VoIP-Telefonieserver, der dann auf einem leistungsstarken 64-bit-Mehrkernprozessorsystem laufen wird. Dadurch sind im Unterschied zu Raspberry-Lösungen eine große Anzahl gleichzeitig laufender Telefongespräche möglich. Im Zuge der Modernisierungsmaßnahme wird es jedoch leider erforderlich, dass alle VoIP-User, die auf unserem Telefonieserver einen Zugang haben, die Zugangs-IP-Nummer von der alten 44.225.137.20 auf die neue IP 44.225.137.15 ändern. Alle anderen Zugangsparameter (Username, Passwort usw.) bleiben erhalten. Die Accounts sind 1:1 auf die neue Hard- und Software übertragen worden. Das User-Control-Panel (UCP) des neuen VoIP-Servers kommt mit einem neuen Look&Feel und ist auch per Smartphone oder Tablet bedienbar. Es erlaubt unseren VoIP-Usern auch das Abspielen von in ihren Mailboxen hinterlegten Voicemails im Webbrowser.  Sämtliche Hard- und Software läuft seit etwa 2 Wochen testweise im Dauerbetrieb. Wir gehen daher davon aus, dass alle Dienste am späten Nachmittag des gleichen Tages wieder online sind. Weitere Informationen folgen ...

HamCloud im Rechenzentrum

Flyerklein 2017Am Mittwoch 6.9.2017 wird der Standort des ehemaligen HubWest (DB0GW-2) im Rechenzentrum der Uni Duisburg-Essen ab etwa 14.30 Uhr vorübergehend ausser Betrieb gehen. Er wird für die künftigen HamCloud Dienste komplett umgebaut. Das dort angesiedelte AS64621 wird leer geräumt. Alle IP-Dienste aus den Netzen 44.225.4.0/22 und 44.224.2.0/23 werden deaktiviert. Für die künftige HamCloud werden neue IP-Netze aktiviert werden. Auswirkungen für das Routing innerhalb des HAMNET wird es kaum geben, denn alle dort betriebenen Services und VPN-Zugänge wurden bereits in den letzten Wochen auf einen neuen Router am Standort von DB0GW umgezogen. Nur der Webserver und die darauf angebotenen Dienste der IP-Koordination-DL werden vorübergehend vom HAMNET aus nicht erreichbar sein, bis die DNS-Einstellungen für ipkoord.de.ampr.org umgestellt und wirksam geworden sind. Der Zugriff vom Internet aus über https://de.ampr.org wird nach Abschluss der Umbauarbeiten am späten Mittwochnachmittag wieder ganz normal funktionieren.

HamCloud ist ein neues Projekt der IP-Koordination-DL, das es in seiner geplanten Form im Amateurfunkdienst so noch nicht gegeben hat. HamCloud  wird derzeit an drei Universitätsstandorten in DL aufgebaut (Uni Duisburg-Essen, TH Nürnberg und RWTH-Aachen). HamCloud  soll neben dem Angebot neuartiger und hochverfügbarer  Dienste für Funkamateure unter anderem auch die Problematik des Durchleitens von Internetverkehr vom und zum Internet über die Hf-Richtfunkstrecken des HAMNET deutlich entschärfen. HamCloud wird auf der nächsten HAMNET-Tagung am 23.9.2017 in der Universität Stuttgart ausführlich vorgestellt werden. Alle Interessenten sind herzlich nach Stuttgart eingeladen. Eine Programmübersicht gibt es unter http://www.hamnettagung.de/programm .

2. Cloud-Core-Router bei DB0GW-2 installiert

Bild: Rack des HubWest-Netzknotens

Heute wurde im Rechenzentrum der Uni Duisburg-Essen bei DB0GW-2, dem Standort vom Hub-West, für das HAMNET ein weiterer Cloud-Core-Router in Betrieb genommen. Der Core1-Router verbindet wie bisher schwerpunktmäßig die verbliebenen HAMNET-Inseln im Backbone, die noch nicht über Hf-Richtfunkstrecken eingebunden werden können. Er leistet so für den Zusammenhalt des deutschen HAMNET einen wesentlichen Beitrag. Der neue Core2-Router wird die Möglichkeiten am Standort HubWest besonders für User erheblich erweitern, die leider über keinen Hf-Zugang ins HAMNET kommen können oder auch außerhalb ihres QTH per Handy oder im 2.QTH im HAMNET qrv sein wollen. Neben der Einwahl über VPN-Tunnel mit den verschiedensten Protokollen mit oder ohne feste IP,  gibt es auch Möglichkeiten, seinen eigenen kleinen Server von zuhause aus per VPN-Tunnel ins HAMNET zu stellen. In begrenztem Umfang kann demnächst auch mit der Bereitstellung eines kleinen, eigenen IP-Netzes für Poweruser experimentiert werden.

DB0DDE im HAMNET qrv

Bild der Linkantenne zu DB0DDE bei DB0GOS

Am 24.09.2016 wurde der D-Star-Repeater DB0DDE auf dem Turm der Hauptfeuerwehrwache in Essen-Nord über eine schnelle Linkstrecke nach DB0GOS ans HAMNET angeschlossen.  Damit ist auch dieser Standort in das Highspeed-Amateurradio-Netzwerk unseres Distriktes integriert worden. Der bei DB0DDE laufende D-Star-Repeater ist ab sofort weltweit vernetzt. Die D-Star Versorgung erfolgt über unseren HAMNET-Standort bei DB0GW an der Universität Duisburg-Essen. Der Status des D-Star-Repeaters kann im HAMNET über eine kleine Webseite abgerufen werden. Nachdem Peter, DG1JP, die Linkantenne am Mast befestigt und Egbert, DD9QP, die Konfiguration und Einbindung ins HAMNET fertig gestellt hatten, konnte der Link sofort in Betrieb gehen. Bei DB0DDE selbst war ein paar Wochen zuvor schon alles fertig aufgebaut worden. Wegen der geringen Entfernung von nur 6km wird der Link im ISM-Band mit zwei kleinen 18dBi-Antennen vom Typ Mikrotik SEXTANT betrieben. Wir erreichten auf Anhieb einen Netto-Datendurchsatz von bis zu 200MBit/s. Wie Michael, DL6EO, als Sysop von DB0DDE berichtet, soll der Standort nach und nach mit Userzugang und anderem Equipment erweitert werden.

gos dde quality

DB0MUE: HAMNET am MPI Mülheim/Ruhr

Hans-Jürgen DG4EZ beim Aufbau des 5GHz-Benutzerzuganges für das HAMNET

DB0MUE am Max-Planck-Institut Mülheim/Ruhr wurde am Donnerstag 21.07.2016 mit neuem 19-Zoll-Rack komplett neu aufgebaut und mit einem HAMNET-Userzugang versehen. Der Userzugang läuft zur Zeit im Testbetrieb auf 5685MHz mit 10 MHz Bandbreite. Am Standort befinden sich ferner ein FM-Relais und die Quantar-Tetra-Repeater. Alle Repeater konnten erfolgreich wieder in Betrieb genommen werden. Die weltweite Vernetzung der Tetra-Repeater erfolgt über die HAMNET-Verbindungen via DF0MHR und DB0GW von der Universität Duisburg-Essen aus. Mit diesem Standort verfügt der Distrikt-L nun auch wieder über eine Versorgung mit der Betriebsart Tetra für Funkamateure. Walter DF2ER, Hans-Jürgen DG4EZ, Daniel DL6OW und Egbert DD9QP trafen sich morgens um 10.00 Uhr am Max-Planck-Institut und hatten bis etwa 17.00 Uhr alle Hände voll zu tun. Dank eines großen Lastenaufzuges konnte der 2m hohe und vorbestückte 19-Zoll-Schrank relativ problemlos vom Auto in die 12. Etage des Gebäudes befördert werden. Dort traf die Gruppe im Betriebsraum auf ca. 39 Grad Raumtemperatur, was die ganze Angelegenheit zu einer recht schweisstreibenden Sache machte. Der Aufbau der HAMNET-Antennen auf dem Dach des Gebäudes war dabei fast schon als Erholung zu betrachten. Die Anbindung ans HAMNET erfolgt durch eine 4km lange Linkstrecke zu DF0MHR in Mülheim-Hafen. Wegen der geringen Entfernung läuft die Strecke mit kleinen Mikrotik-SXT-5HpnD im ISM-Band und erreicht darin einen Durchsatz von 300MBit/s in jede Richtung. Als kleines Schmankerl wurde noch eine von DL6OW bereit gestellte IP-Kamera am Mast montiert und auf die Innenstadt von Mülheim ausgerichtet.

Blick Richtung DF0MHR (links)

Blick von DB0MUE auf Mülheim-City

Blick von DB0MUE auf die Ruhrtalbrücke

Der Standort von DB0MUE auf dem höchsten Gebäude der Max-Planck-Institute in Mülheim ist excellent. Der HAMNET-Userzugang füllt die Versorgungslücken für Funkamateure in Mülheim und Oberhausen, die die bisherigen Userzugänge von DF0MHR, DB0GW oder DB0GOS nicht erreichen konnten.

Suchmaschine für das HAMNET qrv

YaCyLogo Uni Duisburg-EssenAb sofort befindet sich am HubWest-Netzknoten bei DB0GW in der Universität Duisburg-Essen eine HAMNET-Suchmaschine für unseren Distrikt. Mit ihr kann das gesamte HAMNET nach interessanten Inhalten durchsucht werden. Weil das HAMNET eine Art geschlossenes Intranet für Funkamateure mit teilweise internen Informationen ist, ist die Suchmaschine nur aus dem HAMNET heraus erreichbar. Die Suchmaschine kann also nur genutzt werden, wenn man selbst mit einer 44/8er IP-Adresse im HAMNET unterwegs ist. Der Zugriff vom Internet aus funktioniert nicht.

Es handelt sich sozusagen um eine Art Google für das HAMNET. Im Unterschied zu Google ist es jedoch ein dezentral organisiertes P-t-P YaCy-System. Die Suchmaschine ist mit allen anderen im HAMNET aktiven YaCy-Systemen vernetzt und tauscht ständig Informationen aus. Für den Benutzer hat das den Vorteil, dass er nur eine einzige Suchmaschine nutzen muss. Ihm werden alle bekannten Informationen, die auf den verschiedenen YaCy-Systemen gespeichert sind, angezeigt. Ausserdem kann so das Suchverhalten der Nutzer nicht an zentraler Stelle gespeichert und anderweitig genutzt werden. Die Suchmaschine ist primär für den Distrikt-L zuständig, der aus den drei AS 64621, 64627 und 64654 besteht. Alle Informationen, die auf Systemen innerhalb dieser drei AS gespeichert sind, werden regelmäßig indiziert und allen anderen Suchmaschinen im HAMNET zur Verfügung gestellt. Umgekehrt werden alle Informationen, die auf den anderen Suchmaschinen über das HAMNET gespeichert sind, auch auf dieser Suchmaschine zur Anzeige gebracht. Wir empfehlen allen Usern, nur diejenige Suchmaschine zu nutzen, die sich im Netz am nächsten zum eigenen Standort befindet.

Link zur Suchmaschine: http://search.db0gw.ampr.org:8090 (HAMNET only!).
Linktipp: Informationen zum YaCy-System im Internet

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